Dokumentarfilm zum 100. Jubiläum des Fackelzugs

Diese Dokumentation wurde zum 100. Jubiläum des ersten Fackelzugs der SJ-Wien am 30. April 1926 veröffentlicht. Erstmals gezeigt wurde der Film im Rahmen der Festveranstaltung im WUK am 17. April 2026.

Die Dokumentation soll den Fackelzug historisch einordnen und die Entwicklungen und Ereignisse der letzten Jahrzehnte rund um den Fackelzug erklären. Als größte Kampagne und Demonstration der SJ-Wien bringt der Fackelzug seit vielen Jahrzehnten jedes Jahr tausende Teilnehmer*innen auf die Straße.

Dafür wurden aktuelle und ehemalige Aktivist*innen und Funktionär*innen der SJ-Wien interviewt. Sie erzählen, wie der Fackelzug früher im Vergleich zu heute abgelaufen ist, was er für sie bedeutet und welche persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen sie damit verbinden. Ergänzt werden die Interviews durch historisches Film- und Fotomaterial sowie Archivmaterial, das die Geschichte und Entwicklung des Fackelzugs dokumentiert.

Gleichzeitig zeigt die Dokumentation die Bedeutung des Fackelzugs bis heute. Bei den Recherchen zeigte sich, dass viele Themen immer wieder eine Rolle spielen – etwa der Kampf gegen Rechts, gegen Armut, gegen Rassismus sowie gegen Krieg und Aufrüstung (auch Thema des Fackelzugs 2026). Diese Themen sind bis heute aktuell und zeigen, dass der Fackelzug auch 100 Jahre nach seinem ersten Stattfinden nichts von seiner politischen Relevanz verloren hat.

Dokumentation: 
Asja Ahmetovic

Interviews mit: 
Maria Wühl, Gerhard Taschler, Gerlad Netzl, Jan Krainer, Ludwig Dvorak, Florian Wenninger, Stefan Jagsch, Irini Tzaferes, Marina Hanke, Julia Hess, Fiona Herzog, Liliom Neidhart, Rihab Toumi, Paul Patscheider, Samuel Schillhammer und Lena Stern