WANN?
21.2 bis 22.2 2025
WO?
Tulln
Jugendherbergswerk
ANREISE
Mit Zug
Heuer findet unser MarxSeminar wieder statt. Das MarxSeminar findet immer im Frühjahr mit verschiedenen neuen Schwerpunkten, wo wir uns gemeinsam als Organisation besonders intensiver mit Theorien auseinandersetzen, statt. Über 100 junge Menschen kommen ein Wochenende zusammen und versuchen die Welt besser zu verstehen um sie dann auch verändern zu können.
Nicht vergessen: Das erste Seminar ist kostenlos!
20€ für Mitglieder
35€ für nicht Mitglieder
Viele der Rechte, auf die wir uns heute noch stützen, wie der Achtstundentag oder bezahlter Urlaub, sind das Ergebnis harter Kämpfe der Arbeiter*innenbewegung. Gleichzeitig sehen wir gerade jetzt, wie genau diese Errungenschaften immer wieder angegriffen werden. In diesem Workshop werfen wir einen Blick auf die Geschichte von Arbeitskämpfen: Wie haben sich Arbeiter*innen früher organisiert? Welche Forderungen standen im Mittelpunkt? Und warum hat kollektive Organisierung in vielen Bereichen abgenommen? Gemeinsam diskutieren wir, was wir aus vergangenen Kämpfen für die Gegenwart lernen können.
Frauen* tragen im kapitalistischen System eine doppelte Last: Neben der Lohnarbeit leisten sie den Großteil der un(ter)bezahlten Care-Arbeit. Dieser zentrale Bereich wurde auch in klassischen marxistischen Analysen lange ausgeblendet. In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit feministischer Ökonomie und fragen: Welche Rolle spielt Care-Arbeit im Kapitalismus? Warum ist sie unverzichtbar und gleichzeitig unsichtbar? Und weshalb sind Frauen* gerade in Krisenzeiten besonders betroffen? Gemeinsam diskutieren wir, warum es einen Systemwechsel braucht, damit Frauen* tatsächlich gleichberechtigt sind.
Überall wird uns gesagt: Wir müssen sparen. Doch müssen wir das wirklich? Die Sparpolitik, wie wir sie aktuell erleben, trifft vor allem arbeitende Menschen, also genau die, die am wenigsten zu den Krisen beigetragen haben. Was hier passiert, ist nichts anderes als Klassenkampf von oben. In diesem Workshop schauen wir uns an, wie Sparpolitik funktioniert, warum sie aus linker Perspektive keinen Sinn macht und wem sie tatsächlich nützt. Außerdem diskutieren wir die Grenzen linker Wirtschaftspolitik innerhalb eines kapitalistischen Systems, das immer wieder Krisen hervorbringt
Jedes Jahr aufs Neue werden Kollektivvertragsverhandlungen geführt, zuletzt unter dem starken Vorzeichen von Spardruck. Schlechte Lohnabschlüsse wurden dabei häufig mit der angeblich schwierigen wirtschaftlichen Lage der Unternehmen begründet. Doch welche Rolle spielen Gewerkschaften und Sozialpartnerschaft eigentlich im Staat, und wie haben sich diese Strukturen historisch entwickelt? Gemeinsam möchten wir die Rolle der Sozialpartnerschaft aus staatstheoretischer Perspektive diskutieren und überlegen, wo angesetzt werden muss, um ein gerechtes Leben für alle zu erkämpfen.